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Zur Plasmaspende allgemein

Was ist Plasma und warum brauchen wir es?

Plasma ist der flüssige Bestandteil unseres Blutes und besteht aus Wasser sowie Eiweißen, Elektrolyten, Fetten, Zucker und anderen Inhaltsstoffen. Die Eiweiße und andere Inhaltsstoffe benötigt unser Körper zur Immunabwehr, der Blutgerinnung und der Wundheilung. Mehr über Plasma unter:

Was ist Plasma? 

Warum sollte ich Plasma spenden?

Aus Plasma wird eine Vielzahl an lebenswichtigen Arzneimitteln hergestellt, die chronisch kranke Menschen mit Störungen des Immunsystems, der Blutgerinnung oder Wundheilung dringend benötigen. Plasmaprodukte werden auch bei schweren Verbrennungen oder hohem Blutverlust, z.B. nach einem schweren Unfall oder während einer Operation, eingesetzt. Jeder von uns kann einmal auf gespendetes Plasma angewiesen sein, denn Plasma kann nicht künstlich hergestellt werden. 

Welche Farbe hat Plasma?

Plasma ist üblicherweise gelblich-klar. Die Farbe verändert sich je nach Trinkmenge, Ernährung, Hormonhaushalt, Eiweißgehalt und anderen Faktoren. Wenn das Plasma milchig-weiß ist, gilt es als verfettet (lipaemisch) und wird nicht zur weiteren Verarbeitung freigegeben. Das passiert zum Beispiel, wenn der Spender unmittelbar vor der Spende sehr fettreich gegessen hat.

Auch bei einer rötlichen Färbung wird das Blutplasma nicht verwendet, wenn rote Blutkörperchen geplatzt sind und sich zersetzt haben (Hämolyse). Viele Verfärbungen sind jedoch unbedenklich, Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel können zum Beispiel Grund für eine andere Farbe sein. Letztendlich kann erst im Rahmen unserer mehrstufigen Qualitätskontrolle entschieden werden, ob das Plasma für die Weiterverarbeitung freigegeben wird. 

Was sind Plasmaproteine?

Den größten Teil der gelösten Substanzen im Blutplasma bilden Proteine (Eiweiße). Blutplasma enthält etwa 100  verschiedene Proteine, die verschiedene Aufgaben im Blutplasma erfüllen: Albumin steuert beispielsweise die Aufrechterhaltung des Blutdrucks und transportiert wasserunlösliche Stoffe, Hormone sowie Enzyme. Andere globuläre Proteine (zusammenfassend als Globuline bezeichnet) sorgen dafür, dass der Hormonspiegel und der Blut-pH-Wert ausgeglichen bleiben, das Immunsystem und die Blutgerinnung an offenen Wunden richtig funktionieren. 

Was wird aus dem gespendeten Plasma hergestellt?

Aus Plasma werden lebenswichtige Arzneimittel gewonnen, z.B. für Menschen mit angeborenen Immundefekten oder Bluterkrankungen. Plasmaprodukte helfen Patienten mit Störungen in der Immunabwehr, der Blutgerinnung und der Wundheilung. Das gewonnene Plasma wird als Rohstoff zur Herstellung von Plasmaprodukten genutzt wie z.B.:

Gerinnungsfaktoren (Faktor VIII- und Faktor IX-Konzentrat): Zur Prophylaxe und Behandlung von Bluterkrankungen wie Hämophilie A und Hämophilie B

Eiweißlösungen (Albumin): Einsatz bei schweren Verbrennungen und Verletzungen sowie bei Operationen zur Stabilisierung des Blutkreislaufs und Verhinderung von Schockzuständen.

Immunglobuline: Zur Vorbeugung gegen lebensgefährliche ansteckende Krankheiten, Behandlung von angeborenen Immunerkrankungen sowie Vorbeugung gegen eine Rhesus-Unverträglichkeit bei Schwangerschaften. 

Was ist Plasmapherese?

Bei der Plasmaspende wird das Plasma maschinell von den anderen Bestandteilen des Blutes getrennt, die Blutzellen werden dem Körper wieder zurückgegeben. Diese Trennung in einer Zentrifuge heißt Plasmapherese. Mehr über Plasmapherese unter: 

Plasmapherese

Kann ich Blut und Plasma spenden?

Ja, Sie können regelmäßig Blut und Plasma spenden. Bitte informieren Sie die Mitarbeiter in unseren Plasmaspendezentren und in Ihrer Blutspendeeinrichtung darüber, damit wir Ihnen helfen können, die vorgeschriebenen Spendepausen für die Kombination beider Spendearten einzuhalten. 

Wo kann ich Plasma spenden?

Plasma können Sie in allen Octapharma-Plasmazentren spenden. Sobald Sie in einem unserer Zentren als Spender registriert sind, können Sie in jedem unserer Plasmazentren spenden. Wo das für Sie nächstgelegene Zentrum liegt, können Sie hier nachschauen. 

Vor der Plasmaspende

Welchen Nutzen habe ich als Plasmaspender?

Ihre Gesundheit steht bei der Spende im Vordergrund. Vor jeder Spende entscheiden wir mit dem kostenlosen Gesundheitscheck, ob Sie Plasma spenden dürfen. Dabei messen wir Blutdruck, Puls, Temperatur, Körpergewicht und Hämoglobinspiegel. Außerdem testen wir Sie bei jeder Spende auf Hepatitis B, Hepatitis C und HIV und besprechen mit Ihnen Ihre gesundheitliche Verfassung. In regelmäßigen Abständen hören wir Herz und Lunge ab, messen die Konzentration von Immunglobulin G und Gesamteiweiß in Ihrem Blut und erstellen ein Blutbild.

Da wir die Untersuchung vor Ort auswerten, können wir Sie im Falle von Unregelmäßigkeiten sofort informieren. Die Laborwerte werden Ihnen auf Wunsch auch für externe Arztbesuche zur Verfügung gestellt. 

Bekomme ich Geld für meine Plasmaspende?

Ja. Laut §10 des Transfusionsgesetzes dürfen wir Ihnen eine Aufwandsentschädigung zahlen. Die Höhe der Aufwandsentschädigung richtet sich dabei nach der Menge des gespendeten Plasmas.

Nähere Infos gibt es per Mail oder am Telefon.

Weltweit sind Patienten auf Produkte aus Blut- und Plasmaspenden angewiesen. Mit Ihrer Plasmaspende liefern Sie den Rohstoff für die Herstellung vieler lebensnotwendiger bzw. lebensrettender Medikamente. Der ideelle Wert Ihrer Spende ist damit höher als jede materielle Vergütung sein darf.

Mit der ärztlichen Kontrolle (Untersuchung, Gesundheitscheck) gewährleisten wir die Sicherheit unserer Spender und der Spende-Empfänger.

Wer kann Plasma spenden?

Plasmaspenden kann, wer…

…zwischen 18 und 60 Jahren ist. Dauerspender dürften mit Erlaubnis des Arztes auch über das 60. Lebensjahr hinaus Plasma spenden.

…einen gültigen Personalausweis oder Reisepass besitzt sowie die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht. (Bitte denken Sie an einen Ausweis, in dem Ihr Wohnort steht, oder bringen Sie eine Meldebescheinigung mit)

…mindestens 50 kg wiegt.

…zum Zeitpunkt der Spende in guter gesundheitlicher Verfassung ist.

Wir führen vor jeder Spende einen Gesundheitscheck durch und entscheiden daraufhin, ob Sie an dem Tag Plasma spenden können. So sichern wir Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden sowie die Qualität unserer Präparate. 

Wie werde ich Plasmaspender?

Ganz einfach: Nehmen Sie Kontakt zum Plasmazentrum in Ihrer Nähe auf (zur Übersicht unserer Zentren). Am besten rufen Sie einfach direkt an und vereinbaren Ihren Termin zur Erstuntersuchung. Unsere Mitarbeiter geben Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Wurden Sie von einem unserer Spender auf uns aufmerksam gemacht? Vergessen Sie nicht, dies zu erwähnen, damit wir uns bei diesem Spender für seine Empfehlung bedanken können. 

Wann darf ich kein Plasma spenden?

Grundsätzlich müssen Sie gesund sein, um Plasma zu spenden. Vor jeder Spende entscheidet ein Arzt, ob Sie an diesem Tag spenden dürfen. Es gibt jedoch einige Situationen, in denen Sie sich den Weg zu uns in jedem Fall sparen können, wie z.B.:

  • Wenn Sie an diesem Tag noch nichts gegessen haben.
  • Wenn Sie an diesem Tag Alkohol getrunken haben.
  • Wenn Sie minderjährig sind.
  • Wenn Sie weniger als 50 kg wiegen.
  • Wenn Sie gerade schwanger sind oder stillen.
  • Wenn ihr Wohnsitz nicht in der EU ist.
  • Wenn Sie keinen gültigen Personalausweis oder ein vergleichbares Ausweisdokument (z.B. Reisepass und aktuell gültige Meldebescheinigung) dabei haben, aus dem auch Ihr Wohnsitz hervorgeht.
  • Wenn Sie eine chronische Erkrankung haben, die ein Risiko für den Spender bedeuten könnte (z.B. insulinpflichtiger Diabetes mellitus, schwere Immunkrankheiten, schwere Blut-, Blutstillungs-, Atemwegs-, Nieren-, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen, schwere Gefäßerkrankungen, Epilepsie, schwere psychische Erkrankungen)
  • Wenn Sie schon einmal am Gehirn operiert wurden.
  • Wenn Sie schon einmal einen schweren Unfall mit Gehirnerschütterung und Krampfanfällen hatten.
  • Wenn Sie gerade aus einem Gebiet außerhalb der EU kommen, wo sich HIV-, HBV- oder HCV-Infektionen stark ausgebreitet haben (z.B. Afrika, Karibik, Südostasien)
  • Wenn Sie oder Ihr dauerhafter Sexualpartner laut Transfusionsgesetz zu einer Risikogruppe gehören

Bitte fragen Sie unsere Mitarbeiter nach der vorgeschriebenen Wartezeit bis zur Spende-Erlaubnis nach einer Tätowierung, permanent Make-up oder Piercing (auch Ohrlochstechen), bestimmten Impfungen, operativen Eingriffen (z.B. Blinddarmentfernung, Endoskopien), dem Empfang von Blutkomponenten (außer Eigenblut) oder Plasmaderivaten, bestimmten Infektionskrankheiten, Schwangerschaft und Stillzeit.

Sollte ich einen Termin vereinbaren?

Gerne! Sie erleichtern Ihnen und uns damit die Planung Ihrer Spende.

Sie können auch ohne Termin bei uns spenden, müssen dann aber möglicherweise mit etwas Wartezeit rechnen. Unsere Mitarbeiter geben Ihnen gerne Auskunft zur geschätzten Wartedauer. Insider-Tipp: Mittwochs stehen Ihre Chancen für eine Spontanspende ohne Wartezeit recht gut! 

Wie soll ich mich auf die Plasmaspende vorbereiten?

Am Spendetag sollten Sie ausreichend Flüssigkeit und eine (fettarme) Mahlzeit zu sich genommen haben. Kontrollieren Sie, ob Sie Ihren Personalausweis (oder Reisepass inkl. Meldebescheinigung) dabei haben.

Vermeiden Sie Hektik und eng getaktete Anschlusstermine, weil dieser zeitliche Druck Einfluss auf Ihren Kreislauf und damit auf den Spendevorgang haben kann.

Überlegen Sie sich, wie Sie die Zeit während der Spende nutzen möchten, bringen Sie sich zum Beispiel ein gutes Buch oder ihre Lieblingsmusik zur Unterhaltung mit (Kopfhörer bitte nicht vergessen ;-)). Wir bieten Ihnen in unseren Plasmaspendezentren kostenloses WLAN. 

Was muss ich zur Plasmaspende mitbringen?

Denken Sie bitte unbedingt an Ihren gültigen Personalausweis! Alternativ können wir auch mit einem Reisepass und einer aktuellen Meldebescheinigung (nicht älter als 6 Monate) Identität und Wohnort überprüfen. Die Identitätsprüfung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Sie spenden dürfen.

Kann ich einen Freund oder eine Freundin mitbringen?

Sie dürfen gerne jemanden mitbringen, der mit dem Gedanken spielt, Plasmaspender zu werden und sich anmelden oder informieren möchte. Im Rahmen der Aktion „Spender werben Spender“ belohnen wir Sie auch für die Weiterempfehlung.

Begleitpersonen dürfen jedoch nicht mit in den Spendesaal. Denn unsere Mitarbeiter müssen Sie zu jeder Zeit sehen können, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten. Außerdem möchten wir, dass sich alle anwesenden Spender wohlfühlen und nicht durch die Gespräche anderer gestört werden. In einigen Zentren dürfen Begleitpersonen bei nervösen Erstspendern während den ersten Minuten der Spende noch nebendran sitzen. Die Entscheidung liegt aus den oben genannten Gründen letztendlich immer bei unseren Mitarbeitern. 

Zum Ablauf der Plasmaspende

Wie lange dauert eine Plasmaspende?

Die Plasmaspende dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Dabei kommt es auf die Menge der Plasmaspende, den Flüssigkeitshaushalt und den Hämoglobinwert an. Dazu kommen die ärztliche Untersuchung vor der Spende und die Ruhephase nach der Spende. Insgesamt sollten Sie daher 60 bis 75 Minuten für Ihren Besuch bei uns einplanen.

In einigen Spendezentren bieten wir die sogenannte Express-Spende an, bei der die Plasmapherese und damit der gesamte Spendevorgang durch den Einsatz einer neuen Software beschleunigt werden. In der Regel dauert die Express-Spende 30 Minuten.

Gibt es Unterschiede bei der Plasmaspende zwischen Frauen und Männern?

Ja! Bei Frauen läuft die Plasmaspende in der Regel schneller als bei Männern: Frauen haben verhältnismäßig mehr Blutplasma als Männer. Während der Anteil von Blutplasma am Blutvolumen bei Männern 50 bis 59 Prozent ausmacht, beträgt er bei Frauen 54 bis 73 Prozent. Außerdem haben Frauen im Durchschnitt weniger Hämoglobin im Blut. Dieser eisenhaltige Proteinkomplex bindet Sauerstoff an die Erythrozyten und verleiht ihnen ihre rote Farbe – und verlängert den Spendeprozess. 

Wie sicher ist die Plasmaspende für mich?

Die Sicherheit unserer Spender steht für uns an erster Stelle! Jeder Spender erhält vor der Plasmaspende eine kostenlose, gründliche ärztliche Untersuchung, um mögliche Gesundheitsrisiken möglichst auszuschließen. Wir arbeiten immer mit sterilem Einwegmaterial. Daher besteht für Sie als Spender keine Infektionsgefahr. 

Kann ich mich bei der Plasmaspende infizieren?

Nein. Ihr Blut wird während der Spende durch ein steriles, geschlossenes Einmalsystem geleitet, welches nach jeder Spende entsorgt wird. Deswegen hat Ihr Blut keinen Kontakt mit der Plasmapheresemaschine. 

Gibt es Nebenwirkungen bei einer Plasmaspende?

Da dem Körper bei der Plasmaspende im Gegensatz zur Blutspende keine Blutzellen entzogen werden, ist die Plasmaspende vergleichsweise schonend für den Spender. Trotzdem können während und nach der Spende Kreislaufprobleme auftreten – insbesondere, wenn Sie vor der Spende zu wenig getrunken haben. Sie brauchen sich aber keine Sorgen zu machen, unsere Mitarbeiter erkennen die Anzeichen frühzeitig und können rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Manchmal sind an den Einstichstellen kleinere Blutergüsse (Hämatome) zu sehen. Diese „blauen Flecken“ sind nicht schädlich und werden vermieden, wenn nach der Spende lange auf die Stelle gedrückt wird. Wir haben noch mehr Tipps auf Lager - unsere Mitarbeiter machen auch Sie gerne zu Plasmaspende-Profis!

Im Erstgespräch werden Sie außerdem über sehr selten auftretende Nebenwirkungen aufgeklärt. 

Bei jeder Plasmaspende muss ich erneut alle Fragen beantworten. Warum?

Die Fragebögen dienen der Sicherheit unserer Spender und der Empfänger. Zwischen zwei Spenden kann es bei Spendern zu gesundheitlichen Veränderungen kommen, die Einfluss auf die Spende haben bzw. eine Spende (vorübergehend) ausschließen. Es ist also wichtig, dass Sie den Fragebogen jedes Mal sorgfältig und wahrheitsgemäß ausfüllen. Zudem aktualisieren wir unsere Fragebögen fortlaufend den gesetzlichen Grundlagen entsprechend. 

Was wird beim Gesundheits-Check untersucht?

Beim kostenlosen Gesundheits-Check messen wir vor jeder Spende Blutdruck, Puls, Temperatur, Körpergewicht und Hämoglobinspiegel. Der Gesundheits-Check umfasst auch eine körperliche Untersuchung in regelmäßigen Abständen, bei der zum Beispiel Herz und Lunge abgehört werden. 

Was beinhaltet die ärztliche Untersuchung?

Vor der ersten Spende erheben wir in einem gründlichen Anamnesegespräch ihre gesundheitliche Vorgeschichte. Danach prüfen unsere Ärzte jeweils vor der Spende, welche Veränderungen es seit der letzten Spende gab (Zwischenanamnese). 

Welche Laborwerte werden untersucht?

Bei jeder Spende testen wir ihr Blut auf Hepatitis B, Hepatitis C und HIV. In regelmäßigen Abständen messen wir außerdem die Konzentration von Immunglobulin G und Gesamteiweiß in Ihrem Blut und erstellen ein Blutbild. Da wir die Untersuchung vor Ort auswerten, können wir Sie im Falle von Unregelmäßigkeiten sofort informieren. Die Laborwerte werden Ihnen auf Wunsch auch für externe Arztbesuche zur Verfügung gestellt. 

Nach der Plasmaspende

Sollte ich nach der Plasmaspende irgendetwas beachten?

Nach der Plasmaspende können Sie sich noch etwas bei uns ausruhen, dafür haben wir Snacks und Getränke vorbereitet. Am Spendetag sollten Sie Sport oder schwere körperliche Arbeit vermeiden. 

Was geschieht mit meiner Plasmaspende?

Das gespendete Blutplasma wird direkt schockgefrostet und bei Temperaturen unter minus 20 Grad etwa ein halbes Jahr lang bei uns aufbewahrt. Diesen Zeitraum nutzen unsere Experten für eine mehrstufige Qualitätskontrolle, mit der wir sicherstellen, dass während der Spende alle Vorgaben eingehalten wurden und das gespendete Plasma den Qualitätsvorgaben für Fraktionierplasma entspricht. Nur wenn alle Vorgaben erfüllt sind, wird das Plasma zur weiteren Verarbeitung durch Octapharma freigegeben, andernfalls vernichtet.

Octapharma nutzt das Plasma zur Herstellung unterschiedlichster Arzneimittel für Menschen, deren Blut wichtige Funktionen nicht mehr erfüllen kann. Dazu gehören z.B. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder lebensgefährlichen Immunschwächen. 

Wie oft kann ich Plasma spenden?

In Deutschland dürfen Sie bis zu 45 Mal im Jahr Plasma spenden. Der Abstand zwischen zwei Plasmaspenden muss dabei mindestens zwei Tage betragen. Nach ärztlichen und gesetzlichen Vorgaben werden Häufigkeit und Spendemenge der Plasmaspende letztendlich individuell festgelegt.    

Was geschieht mit meinen persönlichen Daten?

Wir hinterlegen eine Kopie Ihres Ausweises in unseren Akten, um bei jedem Besuch Ihre Identität zu prüfen. Ihre persönlichen Daten unterliegen dem Datenschutzgesetz. Sie werden von uns vertraulich behandelt und keinem unbefugten Dritten zugänglich gemacht.