TMD ist ab jetzt Octapharma Plasma.

Für dich bleibt alles wie gewohnt. Weitere Informationen findest du hier.

Du wirst gebraucht. Jetzt.

Es kann so schnell gehen. Von einer Sekunde auf die nächste. Ein Unfall. Eine schwere Erkrankung. Es kann jede:n treffen. Und dann? Richtig: Plötzlich braucht ein Mensch neues, gespendetes Blut. Unser Blut hat viele wichtige Aufgaben in unserem Körper. Es versorgt unsere Organe mit Sauerstoff. Mit Nährstoffen und Eiweißen.

Die Einsatzgebiete von Blut sind breit gefächert:

Nach einem Unfall
Hier kann es zu starkem Blutverlust kommen. Unfallopfer sind dann auf neues Blut angewiesen. Und das sofort.
Krebserkrankungen

Die meisten Blutspenden werden für krebserkrankte Menschen benötigt, die auf diese Spenden dringend angewiesen sind.
Große OPs

In der Intensivmedizin. Bei Organtransplantationen. Die ausreichende Verfügbarkeit von Blutspenden ist hier entscheidend.
Herzerkrankungen
Nach einer Operation am Herzen wird Spenderblut zum Beispiel bei Einsatz der Herz-Lungen-Maschine benötigt.

Warum sollte ich spenden?

Die oben aufgeführten Einsatzgebiete sind nur eine Handvoll wichtiger Gründe, warum deine Spende wichtig ist. Denn mit deiner Spende hilfst du nicht nur anderen, du tust dir auch selbst etwas Gutes. Dank des kostenlosen Gesundheitschecks vor jeder Spende weißt du immer, dass mit deinem Blut alles in Ordnung ist. Zudem trägt regelmäßiges Blutspenden dazu bei, den Blutdruck zu senken und somit auch das Risiko von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu reduzieren.

 

Spendezentren in der Nähe

Deine Blutspende in 5 Schritten

Es geht los!
Bei deinem ersten Besuch meldest du dich bei uns am Empfang an und wir registrieren dich in unserem System. Im Anschluss daran füllst du an unserem digitalen Spenderkiosk einen Fragebogen aus, in dem es um deine individuelle Gesundheits-Vorgeschichte geht. Gut zu wissen: An jeder Station findet eine Identitätskontrolle statt, wodurch Verwechslungen ausgeschlossen werden.
Der Gesundheitscheck
Wie bei allen Spender:innen und Spendeinteressierten checken wir auch bei dir vor jeder Spende deine aktuelle Gesundheit. Dazu prüfen wir unter anderem deinen Puls und Blutdruck, messen deine Körpertemperatur sowie dein Gewicht und gehen den ausgefüllten Fragebogen mit dir durch. Erst dann entscheidet unsere Ärztin bzw. unser Arzt, ob du an diesem Tag Blut spenden darfst.
Die Spende
Wir begleiten dich zu deiner Spendeliege, wo du von unserem medizinischen Personal punktiert wirst. Ein kleiner Teil deines entnommenen Blutes wird in Teströhrchen zur Untersuchung ans Labor gegeben, der Rest fließt in eine Blutkonserve. Selbstverständlich wirst du die gesamte Spende über von unserem medizinischen Team überwacht, das dir auch gerne für Fragen zu Seite steht.
Die Ruhephase
Im Anschluss an die Spende bitten wir dich, dich noch für einen kurzen Moment ein wenig bei uns auszuruhen! Du solltest ausreichend (und natürlich alkoholfreie) Flüssigkeit zu dir nehmen und darauf achten, den Spendearm für den restlichen Tag nicht zu stark zu belasten.
Wir danken dir.
Schön, dass du dir heute Zeit für uns und vor allem die Menschen genommen hast, die so dringend auf deine Spende angewiesen sind. Ein gutes Gefühl, Leben zu retten. Genieße es. Wir freuen uns schon jetzt auf deinen nächsten Besuch bei uns.

Unsere Standorte

Du möchtest Blut oder Plasma spenden und anderen Menschen
mit deiner Spende helfen? Besuche uns!

Fragen und Antworten rund um die Blutspende

Vor der Blutspende

Blut und auch Plasma können nicht künstlich hergestellt werden. Unser Blut hat viele wichtige Aufgaben in unserem Körper und hilft uns allem voran auch dabei, gesund zu bleiben. In diesen Fällen werden Blutspenden unter anderem häufig gebraucht: nach einem Unfall, Krebserkrankungen, große OPs und Herzerkrankungen.

Männer können bis zu 6x im Jahr Blut spenden, für Frauen sind bis zu 4 Vollblutspenden pro Jahr möglich. Zwischen den einzelnen Vollblutspenden müssen mindestens 56 Tage (8 Wochen) liegen.

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren. Du musst einen festen Wohnsitz in Deutschland haben, einen gültigen Lichtbildausweis vorweisen können und der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sein. Es ist ein gutes Gefühl, anderen Menschen zu helfen. Wir wollen, dass du dich dabei auch wohlfühlst. Deshalb führen unsere Ärztinnen und Ärzte vor jeder Spende (auch Plasmaspende) einen kostenlosen Gesundheitscheck durch und reden mit dir über dein Befinden. Erst dann wird entschieden, ob du Blut spenden kannst. So gehst du sicher, dass du die Spende gut vertragen wirst. Und wir können für die Qualität unserer Präparate garantieren.

Mit einer Blutspende hilfst du nicht nur anderen Menschen, sondern tust dir selbst auch etwas Gutes, denn vor jeder Spende erhältst du einen kostenlosen Gesundheitscheck. Direkt nach der Blutspende beginnt dein Körper mit der Bildung neuer Blutzellen und ist somit in der Lage, diese innerhalb weniger Wochen wieder auszugleichen.

Deine Spendetauglichkeit hängt von dem jeweiligen Medikament ab, welches du einnimmst. In vielen Fällen ist eine Blut- und Plasmaspende möglich, in anderen Fällen nicht. Das muss im Einzelfall mit der Spendeärztin bzw. dem Spendearzt besprochen werden, die/der die Entscheidung über deine Zulassung oder Nichtzulassung zur Blut- und Plasmaspende trifft. Wichtig ist auch, warum du ein bestimmtes Medikament einnehmen musst.

Zuallererst gibt Dir die Blutspende ein gutes Gefühl, denn du hast einem anderen Menschen geholfen. Zudem erhältst Du für deine Spende eine Aufwandsentschädigung. Vor und nach jeder Blutentnahme werden dir eine Tasse Kaffee oder auch ein kaltes Getränk kostenlos gestellt. Mit jeder Spende erhältst du zudem einen kostenlosen Gesundheits-Check.

Das hängt von der jeweiligen Impfung ab. Es gibt Impfungen ohne Wartefrist bis zur Blutspende, aber auch Wartefristen von bis zu einem Jahr. Das sollte im Einzelfall aber immer mit der Spendeärztin bzw. dem Spendearzt besprochen werden.

Nach einer Grippeschutzimpfung wirst du für einen Tag von der Blut- und Plasmaspende zurückgestellt. Sollte es nach deiner Impfung zu einer Impfreaktion gekommen sein, so lass diese bitte erst einmal abklingen. Wenn du dich nach der Rückstellung fit und gesund fühlst, freuen wir uns auf deinen Besuch!

Nach einer SARS-CoV-2-Impfung gilt aktuell lediglich eine Rückstellung von einem Tag – unabhängig vom Impfpräparat.

Aktuell benötigst du kein negatives Testergebnis, um zur Spende zu kommen.

Deine Blutgruppe wird direkt nach deiner ersten Blutspende bestimmt. Wenn du nur Plasma spendest, wird deine Blutgruppe nach der 2. Plasmaspende bestimmt.

Um die Sicherheit für dich als Spender:in und der Spenden zu garantieren, ist es notwendig, dass die Fragebögen vor jeder Spende vollständig ausgefüllt werden. Durch eine verantwortungsbewusste Beantwortung des Fragebogens lassen sich Hinweise auf mögliche Erkrankungen bei dir feststellen und die Sicherheit der Spenden garantieren.

Nach einer Tätowierung muss eine Spendepause von vier Monaten eingehalten werden.

Trinkst du regelmäßig am Wochenende im gesunden Maße Alkohol, kannst du problemlos spenden. Bei Vorliegen einer Alkoholabhängigkeit ist eine Spende leider nicht möglich.

Rauchen ist kein alleiniges Ausschlusskriterium von der Spende, jedoch solltest du mindestens eine Stunde vor deiner Spende nicht rauchen. Gerade bei der Blutspende ist dies besonders wichtig, da die Giftstoffe über das gespendete Blut direkt an die Empfänger:innen übertragen werden können.

Du solltest grundsätzlich nur dann zur Spende kommen, wenn du dich gesund und fit fühlst. Daher solltest du mit einer Erkältung nicht spenden kommen und deinem Körper noch ein paar Tage Ruhe gönnen.

Ob eine Spendepause nach deiner Zahnbehandlung notwendig ist, ist immer von der Art der Zahnbehandlung abhängig. Nach einer professionellen Zahnreinigung oder einer Füllung gilt beispielsweise eine Rückstellung von lediglich einem Tag. Wenn eine Zahnbehandlung bei dir durchgeführt wurde, frage bitte in deinem Spendezentrum nach, wann du wieder zur Spende kommen kannst.

Für die Blutspende musst du nur deinen gültigen Personalausweis mitbringen. Eine Kopie oder ein Scan reichen leider nicht aus. In Ausnahmefällen kannst du auch deinen Reisepass und eine aktuelle Meldebescheinigung zur Überprüfung deiner Identität und deines Wohnortes in Deutschland mitbringen.

Die finale Entscheidung, ob du am jeweiligen Tag spenden darfst oder nicht, wird von unserer Ärztin bzw. unserem Arzt getroffen. Ein paar Aspekte kannst du jedoch bereits zuhause überprüfen. Hier findest du einen ersten Überblick, in welchen Fällen du kein Blut spenden darfst:

  • Wenn du an diesem Tag noch keine Nahrung zu dir genommen haben.
  • Wenn du an diesem Tag bereits Alkohol konsumiert hast.
  • Wenn du noch nicht volljährig bist.
  • Wenn dein Gewicht weniger als 50 kg beträgt.
  • Wenn du aktuell schwanger oder noch in der Stillzeit bist.
  • Wenn du deinen Wohnsitz nicht in Deutschland hast.
  • Wenn du kein gültiges Ausweisdokument, aus dem auch dein Wohnsitz hervorgeht, dabei hast.
  • Wenn du unter einer chronischen Krankheit leidest, die ein Risiko für den Empfänger darstellen könnte (z.B. insulinpflichtiger Diabetes mellitus; schwere Immunkrankheiten; schwere Blut-, Blutstillungs-, Atemwegs-, Nieren-, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen; schwere Gefäßerkrankungen; Epilepsie; schwere psychische Erkrankungen).
  • Wenn du schon einmal eine Operation am Gehirn hattest.
  • Wenn du in der Vergangenheit einen schweren Unfall mit Gehirnerschütterung und Krampfanfällen hattest.

Hier eine kleine Checkliste, was du beachten solltest, damit deine Spende reibungslos abläuft:

  • Hast du genügend und möglichst fettarme Speisen zu dir genommen?
  • Hast du ausreichend getrunken? (ca. 1,5 bis 2 Liter über die letzten 24 Stunden)
  • Hast du an diesem Tag keinen Alkohol konsumiert?
  • Bist du vor der Spende auf der Toilette gewesen?

Am Tag deiner Spende ist es wichtig, dass du schon ausreichend alkoholfreie Flüssigkeit getrunken (ca. 1,5 bis 2 Liter in den letzten 24 Stunden) und etwas (möglichst fettarmes) gegessen hast. Wenn du nüchtern bist, dürfen wir dich nicht zur Spende zulassen.

Während der Blutspende

Die Sicherheit unserer Spender:innen hat für uns erste Priorität! Daher erhältst du im Vorfeld eine kostenlose, gründliche ärztliche Untersuchung. Für die Spende werden ausschließlich sterile Einwegprodukte verwendet. Deswegen besteht für dich als Spender:in keine Infektionsgefahr.
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass während und nach dem Blutspenden Kreislaufprobleme auftreten – insbesondere, wenn du vor der Spende zu wenig getrunken hast. Da unser Team die Anzeichen frühzeitig erkennt und notwendige Gegenmaßnahmen ergreift, brauchst du dir keine Sorgen zu machen.

Das Spenderblut wird jedes Mal auf Hepatitis B, Hepatitis C und HIV getestet. In regelmäßigen Abständen messen wir außerdem die Konzentration von Immunglobulin G und Gesamteiweiß und erstellen ein Blutbild. Auf Wunsch werden dir die Laborwerte auch für externe Arztbesuche zur Verfügung gestellt.

Bei einer Blutspende spendest du 490ml, unabhängig von deinem Körpergewicht. Bei der Plasmaspende variiert das Spendevolumen zwischen 650ml und 850ml, je nach Körpergewicht.

Wir geben uns große Mühe, die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten. Die Aufnahme bei deiner ersten Spende ist in der Regel in zehn, bei größerem Andrang in 30 Minuten erledigt. Bei deiner nächsten Spende geht es natürlich schon schneller. Die Blutspende selbst dauert ca. eine Viertelstunde. Danach solltest du dir eine Viertel- bis halbe Stunde Pause gönnen. Stärke dich in unserem Wartebereich mit einer kleinen Erfrischung.

Leider dürfen Begleitpersonen nicht mit in den Spendesaal hinein. Unser Personal muss dich zu jeder Zeit sehen können, so dass deine Sicherheit gewährleistet ist. Außerdem möchten wir, dass andere Spender:innen nicht durch Gespräche anderer gestört werden. Allerdings besteht die Option, dass bei nervösen Erstspenderinnen oder Erstspendern die Begleitpersonen während der ersten Minuten der Spende daneben sitzen. Diese Entscheidung trifft letztendlich immer unser Team.

Nach der Blutspende

Nach der Blutspende solltest du dich bei einem Getränk noch etwas bei uns ausruhen. Vermeide es, den punktierten Arm durch Sport oder schwere körperliche Arbeit zu belasten. Bitte belasse den Druckverband für mindestens zwei Stunden an der Punktionsstelle. Und informiere bitte jemanden aus unserem Ärzteteam, falls gesundheitliche Probleme auftreten.

Nach der Blutspende kannst du dich noch etwas bei uns ausruhen, dafür haben wir Snacks und Getränke vorbereitet. Wenn es dir nach der Spende gut geht, kannst du 30 Minuten später wieder am Straßenverkehr teilnehmen.

Für eine größere Krankheitsanfälligkeit nach einer Blutspende liegen keine Hinweise vor.

Da die gespendeten roten Blutkörperchen die Träger des Sauerstofftransports zu den Körperzellen sind, kann es zu einer zeitlich begrenzten Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit kommen.

Im Allgemeinen ist es kein Problem, nach einer Blutspende Sport zu treiben. Lediglich darauf achten, dass der Spenderarm nach der Spende mechanisch nicht stark belastet wird (z.B. Gewichtheben).

Das ist von Spender zu Spender unterschiedlich und von vielen verschiedenen individuellen Faktoren abhängig. Daher gelten die von der Richtlinie Hämotherapie der Bundesärztekammer einheitlichen Spendepausen von mindestens 8 Wochen, 56 Tagen, zwischen zwei Vollblutspenden.

Frauen sollten zwischen zwei einzelnen Blutspenden eine Spendepause von 10 bis 12 Wochen einhalten. Männer können nach ca. 8 Wochen wieder zur Blutspende kommen. Das liegt zum einen daran, dass Männer ein höheres Blutvolumen haben als Frauen. Zum anderen braucht der weibliche Körper länger um die Eisenspeicher wieder aufzufüllen, da diese auch durch den Blutverlust während der Menstruation beansprucht werden.

Frauen können bis zu 4x im Jahr Blut spenden, Männer bis zu 6x im Jahr. Diese Anzahl ergibt sich aus dem maximal zulässigen Verlust an roten Blutkörperchen (Erythrozytenverlust) in 12 Monaten. Dieser liegt bei Frauen bei 1000ml und bei Männern bei 1500ml.

All unsere gesammelten Blutspenden gehen an unseren Kooperationspartner, das Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen, und werden dort weiterverarbeitet.

Du hast auch Fragen zum Plasmaspenden?

Auf unserer Seite zur Plasmaspende haben wir alles Wissenswerte für dich zusammengefasst.

Informationen zur Plasmaspende